
Studiengang in Kassel
ab 1. April 2012 beginnt an der Universität Kassel der dreisemestrige Masterstudiengang "Regenerative Energien und Energieeffizienz"
... mehr
Stärken:
- nach menschlichen Zeitmaßstäben unerschöpflich
- keine oder geringe Schadstoffemissionen
- dezentrale Versorgungsmöglich-
keiten - endliche fossile Energievorräte werden gespart
Schwächen:
- geringe Energiedichte, die hohen Flächenver-
brauch bedingt - Energieangebot ist von Tages- und Jahreszeit abhängig


Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien, auch regenerative Energien oder Alternativenergien, sind nachhaltige Energiequellen. Dagegen nimmt das Vorkommen von fossilen Energieträgern und konventionellen Kernbrennstoffen bei stetigem Verbrauch kontinuierlich ab.
Die meisten Energieträger auf der Erde sind nichts anderes als gespreicherte Sonnenenergie. Kohle ist in der Vergangenheit im Laufe mehrerer hundert Millionen Jahre aus den abgestorbenen Pflanzen versunkener entstanden. Erdöl und Ergas entstanden vor allen durch Zersetzung von Kleinstlebewesen in den ehemaligen Meeren. Diese fossilen Energieträger (Steinkohle, Braunkohle, Eröl, Erdgas, Torf) gehören jedoch zu den Nicht-Erneuerbaren Energien. Nach ihrer Verbrennung im Kraft- und Heizwerk stehen sie nicht mehr zur Verfügung - sie regenerieren sich nicht, sie sind entwertet.
Dagegen stehen die erneuerbaren Energien in nahezu unerschöpflichem Maße zur Verfügung, weil mit dem Sonnenlicht permanent neue Energie in das "System" Erde einstrahlt. Die Sonne hat noch eine Lebensdauer von ca. 5 Milliarden Jahren.
Solarstrahlung kann in Strom (Photovoltaik) oder Wärme (Solarthermie) umgesetzt werden. Windenergie, Wasserkraft und Biomasse (Holz, Energiepflanzen) sind ebenfalls Sonnenenergie in verwandelter Form. Auch sie stehen zeitlich unbegrenzt zur Verfügung.
Nicht solaren Ursprungs sind die Wärme im Erdinnern (Geothermie), die Kernenergie (Energiegewinn durch Kernspaltung in Kernreaktoren) und die Gezeitenenergie (Erdrotation und den damit verbundenen Effekten).
Quelle:
Bine Informationsdienst, basis Energie 15
weiterführende Links:
www.bine.info/erneuerbare Energien
www.erneuerbare-energien.de
www.deenet.org
www.german-renewable-energy.com
www.umweltbundesamt.de/erneuerbare energie
Die erneuerbaren Energien konnten ihren Beitrag zur deutschen Energieversorgung im Jahr 2011 kräftig steigern. Vorläufigen Abschätzungen zufolge machten die erneuerbaren Energien einen Sprung auf einen Anteil von rund 20 Prozent am Stromverbrauch.
www.erneuerbare-energien.de
